Viele SEO-Maßnahmen beginnen an der falschen Stelle. Eine Headline wird umgeschrieben, ein Blog gestartet oder ein Plugin installiert, obwohl die eigentliche Ursache eine nicht indexierte Seite, eine unpassende Suchintention oder fehlende Nachfrage ist. Bevor du Inhalte veränderst, brauchst du eine belastbare Ausgangslage.
Die Google Search Console zeigt, für welche Suchanfragen deine Seiten eingeblendet werden, wie häufig geklickt wird und welche URLs indexiert sind. Sie trennt damit vier unterschiedliche Probleme: Google kennt die Seite nicht, Google versteht das Thema nicht, die Seite erscheint zu weit hinten oder das Snippet wird gesehen, aber nicht geklickt. Jede Ursache verlangt eine andere Maßnahme.
Prüfe zuerst die letzten drei Monate und vergleiche sie mit dem vorangegangenen Zeitraum. Filtere anschließend nach Seite und Suchanfrage. So erkennst du, ob ein Verlust die gesamte Domain betrifft oder nur einzelne Themen. Bei kleinen Websites reichen oft zehn bis zwanzig wichtige Suchanfragen als Arbeitsgrundlage; eine riesige Keyword-Liste schafft noch keine bessere Entscheidung.