Der Prozess beginnt immer mit einem Gespräch. Ich frage nach Bedeutung, Kontext, Körperstelle und dem Gefühl, das das Tattoo auslösen soll. Kein Motiv ohne Verständnis des Menschen dahinter.
Phase 1: Research & Referenzen
Nach dem Gespräch sammle ich visuelle Referenzen – nicht als Vorlage, sondern als Stimmungsbild. Botanische Illustrationen, anatomische Zeichnungen, abstrakte Kompositionen. Das gibt mir eine Richtung.
Phase 2: Erste Skizze
Die erste Skizze ist grob. Es geht um Proportionen, Richtung und Gewicht. Funktioniert das Motiv auf der geplanten Körperstelle? Wirkt die Komposition ausgewogen?
Phase 3: Verfeinerung
Erst wenn die Komposition stimmt, arbeite ich an den Details. Liniengewicht, Dichte, Negativraum. Fine Line bedeutet, dass jede Linie exakt geplant ist – keine Linie ist zufällig.
Phase 4: Test am Körper
Vor dem Stechen übertrage ich das Motiv als Stencil auf die Haut. Wir schauen gemeinsam, wie es sitzt. Erst wenn beide zufrieden sind, beginnt die Session.